Encounter Gruppe

Gestalttherapeutische Selbsterfahrungsgruppe


Termine:

jeden ersten Sonntag im Monat; 18:30-21:30

 

- 02. Februar 2020

- 03 März 2020

- 05. April

 

SOMMERPAUSE

 

- 06. September 2020

- 04. Oktober 2020

- 01. November 2020

- 06- Dezember 2020

 

8-10 Teilnehmer, Einstieg fortlaufend möglich.

 

Mitzubringen:

- Decke und Getränk (verschließbare und nicht zerbrechliche Flasche!)

 

Anmledung:

per Telefon oder unter Kontakt


Hier findest Du regelmäßig einen sicheren Ort, Dich und Dein Selbst in einer kleinen Gruppe spielerisch und mit Freude Dein Potential zu entfalten und versteckte Ressourcen ans Licht zu bringen.

Dieser Raum schafft neu Erfahrungen, ermöglicht Heilung und unterstützt die individuellen Wachstumsprozesse der Teilnehmer.

 

Die Inhaltlichen Themen können sehr kreativ sein, auch je nach Wunsch der Teilnehmer unter Einbezug körperorientierter Verfahren wie z. B. Embodiment, Atemreisen, Singen, Massagen, Tanzmeditation - Intuitiver Tanz, aktiv Meditationen uvm.

Diese Gruppe ersetzt keine Psychotherapie. Gestalttherapie in Gruppen führen oft zu einem gestärkten Selbstwert und der Fähigkeit zu tiefer erfüllenden Beziehungen.

Das Angebot versteht sich als Selbsterfahrung bzw. als Beratung und ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung.

 

Definition Encountergruppen

Encountergruppen, auch: Selbsterfahrungsgruppen, Kontaktgruppen, sind eine weit verbreitete Form der Gruppenbegegnungen im Sinne einer "Therapie für Normale", die ihren Höhepunkt Ende der 60er Jahre hatte. Intitiatoren der Encounter-Bewegung waren C. R. Rogers und W. C. Schutz (humanistische Psychologie).


Thema am 01. März 2020              

 

Tanz der Archetypen

 "Das, was alle Menschen gemeinsam haben, offenbaren uns die Archetypen"

 Joseph Cambpell

 

Die Archetypen sind verwoben mit uralten Mythen und Legenden, die schon vor langer Zeit von den Menschen am Feuer erzählt wurden und die tief in unserem Bild vom Mann- und Frausein verankert sind.

 

Der Psychoanalytiker C.G. Jung (1875- 1961) hat den Begriff des Unbewussten in die Psychologie gebracht. Er war davon überzeugt, dass das Unbewusste geprägt ist von kollektiven Bildern zu Geburt, Mutterschaft, Ehe, Trennung, Tod. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen gibt es eine achetypische Verankerung (Vererbung). Archetypen sind somit Erlebniskomplexe, die entsanden sind in einer Zeit, als das Bewusstsein noch nicht dachte, sondern Wahrnahm.

 

Archetypen sind energiegeladene Bilder aus dem, was C.G. Jung das kollektive Unbewusste nennt, einer unbewussten Schicht der Psyche, die alle Menschen in sich tragen. In dieser Schicht sind die Grunderfahrungen der Menschheit gespeichert, sozusagen unser gemeinsames stammesgedächtnis.

Sie sind die Urbilder, die Handlungs- und Reaktionsmuster, die sich in uns Menschen über Jahrtausende hinweg gebildet und fortentwickelt haben. Über den Kontakt mit den Archetypen haben wir Zugriff auf diese Verhaltensmuster, können in die eigene Tiefe gelangen und uns wie auch andere besser verstehen. Wenn uns die Energie der Archetypen zugänglich ist, kann diese uns helfen, in Krisen-Situationen angemessen zu reagieren, kreative Wege für unsere Entwicklung zu finden und letztendlich unser Leben zu meistern.

 

Um auf allen Ebenen wieder freier und beweglicher zu werden, können wir uns ganz ohne Ansprüche und Erwartungen, durch Tanz und Körperwahrnehmungsübungen Schritt für Schritt aus alten Mustern befreien.

Darüber hinaus erfahren wir, was unsere wirklichen Bedürfnisse sind, lernen die inneren Impulse unseres Körpers zu spüren und unsere Gefühle über den Tanz hemmungslos auszudrücken.


„Nur wer sich selbst erkennt, wird reif für die Begegnung mit anderen.“ (Erwin Ringel)